Malerei ist nicht einfach Malerei, sondern eine ganz persönliche selbstentwickelte Form der Bildsprache und des Ausdrucks. Auf Baumwollstramin wird vorerst mit Pergamentpapier und Tapetenleim das Bild modelliert, das heißt aus knisternden Faltungen geformt. Bereits in dieser Phase hat die Künstlerin die Vision des Bildes sehr wohl vor sich, weiß sie, was werden soll. Die entstandene Struktur wird mit schwarzen, grauen, braunen Tönen verdichtet und geklärt.

 

Fred Zaugg 1985

IL345

 

Chris I, 1981

 

Pigments, sand, tissue, greaseproof paper and wood glue on coloured cotton canvas

300 x 297 cm

 

Exhibitions

Galerie Dany Keller,

München 1982

Galerie nächst St. Stephan,

Wien 1982

Galerie Krinzinger,

Innsbruck 1982

Kunstmuseum Solothurn 1982

 

Catalogues

München 1982, p 7 (ill). Solothurn 1982 (ill). Cuxhaven 1982 (ill). Wiesbaden 1993, pp 98, 100 (ill)

 

Texts

Monteil 1981. Numero quattro a cura di Sol Le Witt 1982 (ill). Gorsen 1985. Zaugg 1985. Curonici 1987. Rattemeyer 1993, p 38. Kohlmeyer 1997, p 10. Herzog 1999, pp 48-49. Müller 2016, pp 156, 164

 

Photography

Dona De Carli